Kwerk.de - Schmutzfänger, Doppelschmutzfänger, Beutel- und Kerzenfilter -  Wir bieten Lösungen rund um Armaturen aus Kunststoff, für Industrie, Chemie-, Wasser - und Verfahrenstechnik.


 

Begriffserklärungen

Aktivkohle
Ein Aktivkohlefilter filtert Chlor und gelöste organische Substanzen, wie z. B. Medikamentenrückstände und manche Giftstoffe, aus dem Wasser. Ionische Substanzen, wie Mineralien, Salze und Kalk, verbleiben dagegen größtenteils im Wasser.

Buna war ein eingetragenes Warenzeichen der I.G. Farbenindustrie AG und steht heute als Synonym für einen synthetischen Kautschuk.

Chloride sind Verbindungen des chemischen Elementes Chlor. Dieses kann mit Metallen, Halb- oder Nichtmetallen verbunden vorliegen. Metallchloride wie z. B. Natrium- und Kobaltchlorid sind Salze der Chlorwasserstoffsäure, besser bekannt als Salzsäure (chemische Formel: HCl).

Demineralisiertes Wasser wird durch Ionenaustausch aus normalem Leitungswasser gewonnen. Es kommt teilweise als destillatgleiches Wasser in den Handel, wenn es zusätzlich noch entkeimt wurde. Im Gegensatz zu echtem destilliertem Wasser oder zu Wasser aus der Umkehrosmose enthält es aber meist noch wesentlich mehr organische Verunreinigungen.

Ein Epoxidharz (Kurzzeichen EP) besteht aus Polymeren (Polyether), die je nach Reaktionsführung unter Zugabe geeigneter Härter einen duroplastischen Kunststoff von hoher Festigkeit und chemischer Beständigkeit ergeben. Werden Epoxidharz und Härter gemischt, erfolgt je nach Zusammensetzung und Temperatur üblicherweise innerhalb von wenigen Minuten bis einigen Stunden die Aushärtung des ursprünglich flüssigen Gemisches. In Extremfällen können bis zur vollständigen Aushärtung jedoch auch mehrere Monate vergehen

Ionenaustauscher
Wie der Name sagt, ersetzen Ionenaustauscher die Anionen bzw. Kationen im Wasser durch Hydroxylionen bzw. Hydroniumionen, die dann zusammen Wasser bilden können. Ungeladene organische und anorganische Substanzen passieren den Ionenaustauscher ungehindert. Die Rückhaltung suspendierter Partikel ist ein eher unerwünschter Nebeneffekt, der das Ionenaustauscherharz verunreinigt. Ionenaustauscher werden in der Regel mit Natronlauge bzw. Salzsäure regeneriert, d.h. die aufgenommenen Ionen aus dem Wasser werden wieder durch Hydroxyl- bzw. Hydroniumionen ersetzt.

Mikrometer µm 10-6 m = 0,000.001 m

Das National Pipe Thread (NPT-Gewinde, NPT-Rohrgewinde) nach ASME/ANSI B1.20.1 ist eine US-amerikanische Gewindenorm für selbstdichtende Rohrverschraubungen.

Ein Plastisol ist eine physikalische Mischung aus einem pulverförmigen thermoplastischen Polymer und Weichmacher sowie gegebenenfalls Füllstoffen, Treibmitteln und Additiven.Die Auswahl der Mischung erfolgt in der Weise, dass das Polymer in dem Weichmacher zwar löslich ist, die Lösungsgeschwindigkeit bei Raumtemperatur jedoch verschwindend klein ausfällt. Erst bei Temperaturen über 100 °C beginnt das Polymer sich in dem Weichmacher (auch Plasticizer genannt) merklich zu lösen. Dieser Vorgang wird als Gelierung oder Gelieren des Plastisols bezeichnet. Die so entstehende Lösung ist von extrem hochviskoser Konsistenz und bei Raumtemperatur nicht mehr fließfähig. Der Schritt der Gelierung ist nicht reversibel.

Polypropylen (Kurzzeichen PP, gelegentlich auch Polypropen genannt) ist ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Polypropylen wird durch Polymerisation des Monomers Propen mit Hilfe von Katalysatoren gewonnen.

Polyester sind Polymere mit Esterbindungen –[–CO–O–]– in ihrer Hauptkette. Zwar kommen auch in der Natur Polyester vor, doch heute versteht man unter Polyester eher die große Familie synthetischer Polymere (Kunststoffe), zu denen die viel verwendeten Polycarbonate und vor allem das Polyethylenterephthalat (PET) gehören.

TDS-Wert (Abkürzung für die englische Bezeichnung Total dissolved solids) gibt die Summe der gelösten Salze im Wasser an. Die gebräuchliche Einheit ist mg/l (Milligramm pro Liter).

Umkehrosmose
Umkehrosmose filtert, neben allen suspendierten Partikeln, über semipermeable Membranen alle ionisierten oder hinreichend großmolekularen Stoffe aus dem Wasser, auch sämtliche Mineralien und Spurenelemente. Der pH-Wert wird durch den Basenentzug in der Regel auf Werte um ca. 5,5 abgesenkt, denn das gelöste Kohlenstoffdioxid verbleibt im Filtrat und wirkt einseitig als Säure. Ein Nachteil ist die große Menge ungenutzten Abwassers. Zum Entsalzen von Meerwasser ist die Umkehrosmose kostengünstiger als die aufwändigere Destillation. In der Industrie oder in Laboratorien wird Umkehrosmose eingesetzt, um chemisch (fast) reines H2O herzustellen.

Viton ist die Warenbezeichnung der DuPont Performance Elastomere für deren Fluorelastomere. Das relativ teure Viton® findet in der Technik Anwendung als Dichtungsmaterial mit hoher thermischer und chemischer Beständigkeit, beispielsweise als O-Ring-Dichtung für lösbare Flanschverbindungen in der Vakuumtechnik. Im Gegensatz zu anderen Elastomeren hält es Kohlenwasserstoffen wie z. B. Ölen und Treibstoffen auch bei höheren Temperaturen stand ohne aufzuquellen oder sich aufzulösen. Viton wird aus Fluor und Kautschuk hergestellt. Die ISO-Kurzbezeichnung ist FKM, die DIN-Kurzbezeichnung FPM.

Ein Wasserfilter ist eine Vorrichtung zur Verbesserung der Wasserbeschaffenheit. Diese Verbesserung besteht im allgemeinen darin, Partikel wie Trübstoffe bzw. Mikroorganismen oder unerwünschte im Wasser gelöste Substanzen zu entfernen oder ihre Konzentration zu senken. Zu unterscheiden ist zwischen rein physikalischen, nach dem Siebeffekt arbeitenden Filtern und solchen, die chemisch-physikalische Effekte zur Entfernung von gelösten Substanzen ausnutzen.

Wasserhärte ist ein Begriffssytem der angewandten Chemie, das sich aus den Bedürfnissen des Gebrauchs natürlichen Wassers mit seinen gelösten Inhaltsstoffen entwickelt hat. Konkret wird mit Wasserhärte die Äquivalentkonzentration der im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalimetalle, in speziellen Zusammenhängen aber auch deren anionischen Partnern bezeichnet. Zu den „Härtebildnern“ zählen im Wesentlichen Calcium und Magnesium sowie in Spuren Strontium und Barium. Die gelösten Härtebildner können unlösliche Verbindungen bilden, vor allem Kalk und sogenannte Kalkseifen. Diese Tendenz zur Bildung von unlöslichen Verbindungen ist der Grund für die Aufmerksamkeit, die zur Entstehung des Begriffs- und Theoriesystems um die Wasserhärte geführt hat.

Die Cellulose (fachsprachliche Schreibweise, standardsprachlich Zellulose, Summenformel: (C6H10O5)n), ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden (Massenanteil 50 %) und damit die häufigste organische Verbindung der Erde. Die Zellulose ist deshalb auch das häufigste Polysaccharid. Sie ist ein unverzweigtes Polysaccharid, das aus mehreren Hundert bis zehntausend β-D-Glucose-Molekülen ((1→4)β-glykosidische Bindung) bzw. Cellobiose-Einheiten besteht. Cellulose wird in der Plasmamembran gebildet und vernetzt sich untereinander zu fibrillären Strukturen. Die räumliche Anordnung der Cellulosefibrillen wird durch die Mikrotubuli gesteuert

Zoll (gelegentlich auch „das Zoll“, von mittelhochdeutsch: zol, abgeschnittenes Stück Holz; vgl. Zollstock) bezeichnet eine Vielzahl von alten Maßeinheiten im Bereich von zwei bis vier Zentimetern. Meist ist es der zwölfte Teil eines Fußes und selbst ebenso in zwölf Teil-Linien unterteilt, aber auch die dezimale Teilung kam vor, ebenso 1/2, 1/4, 1/8. Im englischen Sprachraum wird er Inch genannt.
 

Quelle, Wikipedia 2008

Haftungsausschluss | Datenschutz | Impressum | AGB | Anfahrt | Sponsoring

© 2011 Kwerk, 56410 Montabaur. Alle Rechte vorbehalten.